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Freitag, 20. Juli 2018
04 May 2008
Rezension zu ''Imagination'' aus Gitarre & Bass 03/2005
Markus Exner aus Neuss spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Gitarre. Irgendwann mit 16 hörte er ,Appetite For Destruction‘ von Guns N’ Roses, und seitdem beschäftigt er sich intensiv mit Blues und Rock. Und Slash als Einfluss hört man auch heraus aus seiner 6-Track-CD ,Imagination‘. Stilistisch deckt Exner, der neben der Gitarre auch Bass und Drums/Keyboards programmiert hat, zwischen Heavy-Rock und Pop-Balladen einiges ab, wobei ihm das harte Material eher zu liegen scheint.

Viele HiSpeed-Tapping-Passagen zeigen, dass er sich mit Musikern wie Joe Satriani und Yngwie Malmsteen auseinandergesetzt hat. In einer Fusion-Rock-Nummer hört man außerdem, das Exner, wie er auch in seiner Biographie schreibt, ein großer Jeff-Beck-Fan ist. Einige Tricks seines Idols hat er fein drauf, was sicher nicht zu den einfachsten gitarristischen Aufgaben gehört, aber Exner klingt etwas kantiger und geht seinen eigenen Weg. Aber nicht krampfhaft.

Frappierend erinnern zweistimmige Gitarren-Linien in einer seiner Balladen an Adrian Vandenberg auf Whitesnakes Mega-Album ,1987‘ – ob gewollt oder nicht, diesen Sound muss man erst mal so hinbekommen. Markus Exner musste seine Karriere als Musiker nach einer schweren Krebserkrankung 1998 unterbrechen, und zwei Jahre später nach einem Überfall wieder zwangsweise Pause machen. Heute ist er glücklicherweise wieder fit und als Studio- und Live-Musiker aktiv – und liefert mit ,Imagination‘ ein amtliches Mini-Album ab. Respekt. Gitarrist gesucht?

Gitarre & Bass 03/05
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