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10 May 2010
Phoenix West

Strukturwandel gelungen – Transindustriale feiert Auftakt


DORTMUND Das hatte Flair: Während die Pink Floyd Tribute Band Songs wie „Shine on you crazy diamond“ spielte, erstrahlte der Hochofen auf Phoenix West und das Gelände drumherum in einer aufwendigen Lichtinstallation.

Der Auftakt des Parkfestivals „Transindustriale“ mit der Show „Phoenix aus der Asche“ und ihrem weithin sichtbaren Riesenrad symbolisierte den Strukturwandel wie kaum etwas anderes: Dort wo früher Stahl gekocht wurde, gibt‘s heute Kultur. Und die Dortmunder nahmen dieses Angebot an. Zu tausenden strömten sie auf das noch nicht ganz fertige Gelände hinter dem Hochofen. Eine deutliche Wetterbesserung gegenüber dem kalten Freitag hatte sicherlich daran ihren Anteil.

Ganze Arbeit geleistet
Organisatorin Dr. Rosemarie Pahlke: „Nachdem es vorher noch so stark geregnet hatte, haben wir hier extra nochmal Schotter auffahren lassen.“ Die Dortmund-Agentur habe ganze Arbeit geleistet. Sowohl ihr als auch Kulturdezernent Jörg Stüdemann, der der „transindustriale“ den Vorzug vor dem Opernball gegeben hatte, war die Erleichterung über den trockenen Samstag anzumerken. Lediglich ganz am Ende, als Martin Juhls und John Dennis Renken auftraten, war es vielen denn doch zu kalt geworden und nur noch ein ganze harter Besucher-Kern harrte weiter vor der Bühne aus. Zur Atmosphäre trugen auch die Bilder von Ralf Dördelmann bei, der bekanntlich den Abbau der Industrieanlagen – 250.000 Tonnen Stahl – und ihren Neuaufbau in China fotografisch begleitet hatte.

Gelungene Veranstaltung
Die Fotos waren auf einer Riesenleinwand vor den Hochöfen parallel zur Pink-Floyd-Show zu sehen. Bei aller Freude über die gelungene Veranstaltung gab‘s dann für Rosemarie Pahlke und Mitorganisator Paul Baranowski nachts um halb zwei doch noch einen kleinen Aufreger. Sie erfuhren per Handy, dass das gesamte Sicherheitspersonal die Anlage verlassen hatte. Nach einigen Telefonaten entschieden dann drei Techniker, die Nacht auf dem Gelände zu verbringen und aufzupassen. Dafür bedankte sich Rosemarie Pahlke gestern ausdrücklich. Bei noch besserem Wetter und viel Musik ging der Transindustriale-Auftakt dann am Sonntag mit dem Hörder Familientag weiter.

Nächster Transindustriale-Programmpunkt ist der Auftakt zur Reihe „Tanzen im Park“ am 19. Juni auf dem Theatervorplatz.

Quelle: RuhrNachrichten.de vom 9. Mai 2010 (Andreas Schröter)
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